
Das Oliv steht für Tappas und frisches, südländisches Essen. Die knappe Standardkarte wird von einer üppigen Tafel mit ständig wechselnden Speisen aus mediterranen Gefilden ergänzt. In schickem Ambiente läßt sich so ein netter Abend verbringen.
Man darf es für einen genialen Schachzug halten, dass die Tappas dekorativ in einer Theke ausgestellt werden. Aus 200 unterschiedlichen Sorten stehen an jedem Tag 40 Variationen zur Auswahl. Mit Zettel und Stift bewaffnet schleichen daher regelmäßig die Gäste um die Beute und notieren sich die gewünschten Nummern, die dann bei den wirklich schnellen und überaus netten Bedienungen abgegeben werden dürfen.
Aber auch die Tellergerichte können sich sehen lassen. Sie liegen im Bereich um die 15 Eur. Mittags gibt es das in Rüttenscheid schon fast obligatorische “Business Lunch” für ca. 9 Eur. Und auch für Langschläfer kann das Oliv etwas tun. Frühstück gibt es bis immerhin 16 Uhr, inklusive der üblichen Kaffee-Spezialitäten.
Die Atmosphäre ist klar, schlicht und schick. Eine gemütliche Sofaecke neben der Bar bietet sich zum Zeitunglesen an und bei gutem Wetter sitzt man draußen an der Rü. Von hier kann man auch einen Blick über die Straße auf das “Kleine Oliv” oder offiziell: Oliv Panetteria in dem es vor allem Kaffee und Kuchen gibt.
Oliv
Rüttenscheider Str. 203
45131 Essen
Telefon: +49 (0) 201 / 4555888
Webseite: www.cafe-oliv.de
Öffnungszeiten:
Montag – Samstag 10 – 1:30 Uhr
Sonntag 10 – 2 Uhr
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Andrea, 2 years ago




Hi,
wir waren heute zum ersten Mal im Oliv. Das Ambiente ist toll, Personal war nett, jung und dynamisch wie man’s halt erwartet. Lautstärke zu hoch, da auf Dämmung bei der Ausstattung verzichtet wurde. Musik ist glaube ich die Techno-Richtung, also keine nette Untermalung sondern eher nerviger Einheitsbrei. Wem’s halt gefällt…
Zum Essen: Mein Partner hat von der Tafel die schwarzen Nudeln mit Lachs auf Ruccolabett gegessen und fand’s lecker (knapp 14,- €). Ich habe mich für den Antipastiteller mit geröstetem Knoblauchbrot (8,50 €) entschieden. Der Geschmack war toll, aber ich war dennoch entsetzt darüber, was mir serviert wurde: Die Hälfte des Gerichtes bestand aus Salat mit Dressing. Was hat der bitte auf einem Antipastiteller zu suchen außer dass ein Blättchen Salat mal die Deko wirft?? Die reinen Antipasti bestanden dann noch aus 2 dünnen Scheibchen Aubergine, 1 Scheibe Zucchini (diese schmeckte kaum nach was und war fast roh), 1 Mini-Champignon, 1 winzige getrocknete Tomate und 3 Scheibchen (je so etwa ein 16tel einer Schote) Paprika. Ach ja und zwei kleine halbe Bauernbrotscheibchen, die in Öl gebacken waren. Außer der Zucchini war das alles köstlich, aber ich fühlte mich echt über den Tisch gezogen. Die von dir genannten Vorspeisensorten vorne in der Theke zum Aussuchen beschränkten sich heute Abend auf vielleicht 12 Sorten. Mehr habe ich nicht gefunden. Also ich finde, dass der Laden ein wirklich schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis hat, aber wen die Kosten nicht stören, der ist sicher gut aufgehoben im Oliv. Kann man empfehlen, muss man aber nicht.
LG
Andrea
Sascha Postner, 2 years ago




Hi Andrea,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Gerade solche Erlebnisse und Erfahrungen halte ich für sehr hilfreich. Deshalb würde ich mich sehr freuen wenn Du irgendwann solche Hinweise auch zu anderen Lokalitäten hast.
Wenn ihr übrigens Lust auf Tappas habt kann ich wirklich “Casa Madrid” empfehlen. Und “Emilio” am Isenbergplatz soll noch besser sein. Dort gehe ich in den nächsten Wochen das erste mal hin und berichte dann natürlich auch hier.
Liebe Grüße Sascha